Rootdown Artists, DIFFUS und Kulturnews präsentieren:

LINA MALY und FINE

Die Streiterin für die Schönheit und Aufrichtigkeit des Unperfekten in der Popmusik.
Samstag
08.02.
2020

Zehn Schritte näher an sich selbst. Lina Maly veröffentlicht mit „Könnten Augen alles sehen“ nicht einfach nur ein zweites Album. Sie etabliert sich auch weiter als starke, eigenständige Künstlerin, als Streiterin für die Schönheit des Unperfekten und als Instanz der Aufrichtigkeit in der deutschen Popmusik.

Lina Malys zweites Album fühlt sich für die Künstlerin selbst nach eigener Aussage „eigentlich mehr wie ein Debüt an“. Das hat viele, sehr nachvollziehbare und spannende Gründe. Aus anderen aber, klingt „Könnten Augen alles sehen“ weniger wie ein Erstling, als wie das mutige Werk einer gestandenen Künstlerin. Die Wahrheit wiederum liegt, natürlich, genau dazwischen.

Denn nachdem Lina für ihr erstes Album noch mit einer Vielzahl namhafter Songwriter und Produzenten zusammenarbeitete, ist die Mannschaft heute deutlich kleiner. Für die Produktion waren dieses Mal Sven Ludwig (Ok Kid) und Jochen Naaf (Maxim, Bosse) gemeinsam zuständig, Musik und Text stammen nun beinahe ausschließlich aus Linas eigener Feder. Das Arbeiten in größeren Teams ist in der Popmusik schon lange und gerade bei jüngeren Künstlern gängige Praxis, doch Lina Maly wollte für ihr zweites Album mehr. Beziehungsweise weniger. Weniger Meinungen von außen, mehr zeigen von sich selbst. Um so der eigenen Wahrheit, dem eigenen Wesen immer näher zu kommen: „Ich habe mir gesagt: Wenn ich das jetzt mache, wenn ich jetzt diesen Weg gehe, dann so richtig.“ Ein Album machen also, das noch viel mehr Lina Maly ist, noch näher dran ist, noch tiefer blicken lässt. Das auch mal weh tut. Vor allem auch ihr selbst.

Und die anstehende Tour bietet die Möglichkeit, dieses sehr persönliche Album in seiner intimsten und eindringlichsten Form zu hören: live.

Die erst 19-jährige Sängerin FINE zeichnet sich durch weichen, fast flüsternden Gesang sowie passend minimalistische Songarrangements aus und ist auf dem Weg, ihren eigenen Sound zu kreieren. Irgendwo zwischen James Blake und der Liebe zu Kevin Parkers erzählt sie Geschichten sowohl über schmerzende Selbstzweifel als auch über endlosen Optimismus.

Photocredit: Mightkillya (Lina Maly), Pressefotofreigabe Rootdown (Fine)

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