Diffus Mag, Laut.de, Ask Helmut, Byte FM und Detektor FM präsentieren:

BODI BILL und EVERYTHING AND EVERYBODY

Die Vorreiter eines modernen Eklektizismus aus Techno, Folk und Indie.
Freitag
25.10.
2019

Mit „What If“ veröffentlichen Bodi Bill bereits ein zweites neues Stück Musik. Nach „Kiss Operator“, einer liebevollen Meditation über Optimismus und Zuversicht, wendet sich die Band mit ihrer neuen Single wieder der gepflegten Melancholie zu. „What If“ ist ein schillerndes Liebeslied über die Schwierigkeit loszulassen, über die gleichzeitige Sehnsucht nach etwas Verlorenem und nach einem Neuanfang, eine sanfte Hymne auf diese seltsame Zwischenwelt.

Mit dem Video zum Track wird dieser Stimmung ein fröhliches Denkmal gesetzt. In unaufgeregtem Erzählton verfolgen die Bilder die drei Protagonisten auf dem Weg aus ihrer jeweiligen momentanen Realität zu einem gemeinsamen Treffen. Die Freude ist groß und aufrichtig und alles ist, wie es genau jetzt eben ist. Alles ist offen. Alles ist möglich.

Gut sieben Jahre lang gab es keine neue Musik. Bis zu diesem Punkt sind Bodi Bill Vorreiter eines modernen musikalischen Eklektizismus aus Techno, Folk und Indie. Aus dem Nichts und ohne großes Geschrei wachsen sie an und in die Herzen der Hörerinnen und Hörer, machen sich dort unverzichtbar und bringen sie mit schöner Regelmäßigkeit in schweißtreibenden Liveshows zum Überlaufen. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Band werden aber zunächst andere Experimente interessanter und wichtiger. Seit 2012 tragen Fabian Fenk und Anton Feist mit The/Das die Zärtlichkeit in den Techno, während Alex Stolze sowohl mit UNMAP als auch unter eigenem Namen an der Verknüpfung urbaner Popmusik mit dem intimen Klangkosmos traditioneller Instrumente arbeitet. Vor allem aber lassen sie eine Leerstelle stehen, die bisher nicht gefüllt ist.

Bei Bodi Bill geht es damals wie heute um den Austausch von Ideen und kreative Prozesse, die nicht in Abgeschiedenheit stattfinden, sondern in aufmerksamer Interaktion. Die Band spiegelt einen großen Kreis kreativer Freundinnen und Freunde wider, die mal lose, mal enger miteinander zusammenarbeiten, und deren Motivation immer zuerst inhaltlich begründet ist. Als Knotenpunkte in einem unregelmäßig geknüpften Netz führen Bodi Bill die Energien nun wieder zusammen. Mit neu gefundener Gelassenheit werfen sie alte Arbeitsweisen und interne Strukturen über den Haufen, fordern sich heraus und stellen eher Gegenfragen als Antworten zu geben.

Die neue Musik von Bodi Bill öffnet den Blick auf die kommende Zeit und darauf, was die Band immer war und wieder ist: die Freude am Experiment, die gegenseitige kreative Motivation, die unbedingte Neugier.

Everything And Everybody leisten sich den Luxus der starken Behauptung. Und das Wagnis, sich selbst nicht auszudefinieren. Mit offenen Strukturen vertraut das Berliner Trio auf seine Intuition, auf sich selbst und auf die Schönheit des Zufalls. Daraus erwachsen elektrisierte Popmusik, ruhelose Funkriffs mit schwerem 80er Einschlag und schweißtreibende Jams für nicht endende Nächte. Bei Everything And Everybody geht es nicht um präzise formulierten Sound. Das Gewicht liegt viel mehr auf der gemeinsamen Chemie, auf Haltung und Humor. Auch wenn das Ergebnis wichtig ist, der Weg dorthin ist wichtiger. Everything And Everybody drängen darauf, ihre comfort zone zu verlassen, sich zu reiben an dem, was kommt. Wenn die gemeinsame Energie stimmt, reicht auch stehen und winken.

Photocredit: Katia Wik

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